Technik

... wie bin ich zum fotografieren gekommen.

Am Anfang mit einer Canon EOS 3000V später dann eine Olympus µm 400 und es war denk ich eher ein Knipsen und ein Stück Technik in der Hand zu haben. Das man Objektive wechseln kann wußte ich zwar aber ich habe damals den Sinn nicht so ganz verstanden war doch ein Zoom-Objektiv dabei also wozu? Deshalb wars dann bissl später eine Panasonic FZ20 mit coolem 12-fach Zoom. Der Automatikmodus war hier sowas von genial das ich meine Kinder damit wunderbar beim größerwerden begleiten konnte. Das ich dann natürlich ein bissl weiter geschaut habe und auch auf die Werbung ein wenig reingefallen bin... naja eine EOS 350d wars dann eben mal, weil ja Spiegelrelex und die muss ja bessere Fotos machen! Naja die Ernüchterung kam doch recht schnell da die Fotos mit der FZ20 doch um längen besser waren. Die FZ hatte ich da schon verkauft und so guckte man eben bissl weiter, ein bissl im Megapixelwahn und jede noch neuere Technik versprachen doch viel besser Fotos. Also wars zwischendrin mal irgendeine Kodak-Brigde und auch eine Fuji. Aber an die Fotos der Panasonic .. kam keiner so richtig ran... klar alles Automatikmodus weil wer braucht schon manuell.
Dann wars dann so 2004 oder so und man folgte weiter dem Technikwahn und schaute nach dem neuesten Model und den Mega-Funktionen für noch besser Fotos. Durch eine Zufall hatte ich eine GX1 in der Hand und sagte wow, es war eine Panasonic und dann noch mit Wechselobjektiv und schön klein auch mal für die Hosentasche. Nur der Preis war enorm also im Regal mal nebendran geschaut und da war eben die GF3... schön bunt und noch bissl kleiner und dann noch zum halben Preis und schon stand ich an der Kasse. Ein knappes Jahr später ist es dann doch die GX1 geworden weil fühlte sich irgendwie besser an. Und was sollte ich sagen... perfekt für mich! Zunächste zwar nach wie vor im Automatikmodus aber man beschäftigt sich ein wenig damit und dann wars auch mal die Blendenvorwahl. So langsam merkte man das es neben dem Automatikmodus noch was Anderes gibt... klar mit der Blende wusste ich trotzdem nix anzufangen bisher, meine ersten Versuche waren verwackelte Bilder, weil naja ich hatte gelesen das ein hoher Blendenwert viel Schärfentiefe bringt... und heee wenn dann will ich scharfe Fotos also Zack Blende auf 16 und raus in den Wald. Nächster Schritt war ISO hoch. (Hatte ich ja gelesen).. bis 6400 ging das glaub und wow Bilder waren nimmer verwackelt aber naja waren dann doch irgendwie ni so toll wie im Automatikmodus weil verrauscht. Also erst mal wieder in den Auto-Modus. Aber gewurmt hat es einen schon weil warum gehts ni? Ok ein neues Objektiv bringts bestimmt, also geschaut und das 2.8er 12-42! das sollte es sein, Stabi drin also sollte das funktionieren. Das das Kitobjektiv ein Pancake Powerzoom mit ner Blende 3,5-5,6 hatte naja wuste ni was das bedeutet. Und was soll ich sagen die Bilder waren scharf, somal man gemerkt hat das meist auch ne 2,8 Blende ausreicht und trotzdem scharfe Fotos zustande kommen. Der halbautomatische Modus war nun doch fast immer an.
Ein paar Jahre später war dann auch eine neue Kamera mal wieder dran, diesmal die GX7 und ein Sucher dabei, wo man doch so langsam für sich entdeckt was Fotografie für Einen ist. Später dann die GX8 und jetzt ist es die GX9. Die GX1 und die GX8 habe ich immer noch.
Das ein ordentliches Objektiv dazu gehört merkte man langsam. So einige Objektive hab ich im Laufe der Zeit mal mehr oder weniger lang gehabt. Angefangen vom beschriebenen 12-42mm/2,8er über das PanLeica15mm/1,7er, dem Olympus 60mm, die Panasonic's 20mm/1,7er, 42,5/1,7er, 30mm/2.8er.
Irgendwann wollte ich dann eben doch mehr Fotografieren und weniger Knipsen. Nicht die Kamera sollte mir sagen wie mein Bild aussieht sondern das wollt ich dann schon selber entscheiden. Also den Knopf auf M und den Fokus auf manuell. Ein Krampf mit den Panasonic-Objektiven manuell zu fokusieren. Die indirekte Steuerung ... naja wers mag. So hatte ich vor ca. 5 Jahren mal nach einen manuellen Objektiv umgeschaut und das Samyang 12mm/2.0 ist es geworden und was soll ich sagen... Blende manuell einstellen, direkter Fokus und auch noch klasse verarbeitet. Kurz danach war es dann das Voigtländer 25mm/0,95 was ich zum testen mir geholt hatte... ok es ist geblieben und damit zu fotografieren ist einfach ... Fotografieren eben. Noch mal um Längen besser als das Samyang. Letztes Jahr kam dann noch das 42,5mm/0,95 dazu.
Das sind nun auch meine einzigen 3 Objektive die ich noch habe und regelmäßig nutze.
Nebenbei habe ich noch ein wenig Altglas wie ein Sonnar 135mm/4,0 von Carl-Zeiss-Jena Bauhjahr 1952 mit Praktina Anschluss was doch ab und an mit in der Fototasche mitdarf. Die Schärfe vom Sonnar ist einfach wow. und es macht so viel spaß mit dem Objektiv zu Fotografieren. Einzig ein Adapter von Praktina (nicht Praktika) auf MFT zu finden war nicht so einfach.
Ein Pentacon 135mm/2,8 und ein 200mm/4 jeweils mit M42 Anschluss habe ich noch, aber die Beiden liegen doch meist im Schrank.